Warum Corona nicht nur schlimm war
hybrides Arbeiten am ADWEKO Campus  
 

„Consultants sind immer auf Achse, haben keine Hobbies oder Zeit für Freunde oder Familie“ – diese oder ähnliche Aussagen hast du vielleicht über das Beraterleben gehört. Ehrlich gesagt, lag darin auch ein Funke Wahrheit. Bis 2020 war es für uns Consultants normal viel zu reisen. Jede Woche verbrachte man die Zeit beim Kunden vor Ort, im Hotel oder in einer Projektwohnung. Soziale Kontakte außerhalb der Arbeit oder gar Hobbies zu pflegen, fiel da nicht immer leicht – besonders dann, wenn man mehrere Stunden Anreise zum Projektstandort hatte.

Wenn es ein „vor 2020“ gibt, dann gibt es auch ein „nach 2020“

Und da können wir festhalten, dass die Pandemie, so viele schlimme Seiten sie auch hatte, für die Arbeitswelt durchaus einen positiven Wandel bewirkt hat. Wir wollen nun einen Blick auf den Wandel der letzten Jahre werfen.

Dennis Getzkow

Dennis Getzkow, Senior Consultant und Christian van de Logt, Principal Consultant im Bereich Managed Services

Beratungsbühne und Uni-Echo

Bei der Arbeit als Berater wirst du immer wieder Parallelen zu deiner Uni-Zeit finden. Wie läuft denn der Alltag in der Uni? Manche Vorlesungen sind verpflichtend, andere wiederum freiwillig. Wichtig ist am Ende des Semesters, dass man für die Klausuren vorbereitet ist und sich um alle Hausaufgaben, Präsentationen etc. gekümmert hat. Dabei ist es egal, ob man sich in der Uni, in der Uni-Bibliothek oder daheim um die Aufgaben kümmert.

Bei der Beratung ist das mittlerweile ähnlich: wir haben projektabhängige Pflichttermine, gleichzeitig aber oftmals viele Möglichkeiten unsere Arbeit mit dem Privatleben in Einklang zu bringen. Am Ende zählt das Ergebnis, sei es ein Projektabschluss oder die Vorbereitung für einen Termin.

Mit der Pandemie wurde Remote-Arbeit unabdingbar, so wie du es vermutlich von der Onlinelehre kennst. Soll heißen, viel Arbeit wurde plötzlich vom heimischen Arbeitsplatz erledigt. Das war uns Berater:innen zwar nicht unbekannt, aber dennoch eher eine Randerscheinung. In vielen Projekten war der Freitag mit Homeoffice verbunden.

Zu Beginn der Corona-Pandemie war es für Berater, wie auch für Studenten, nicht möglich vor Ort zu arbeiten. So wie die Digitalisierung in die Gesellschaft eingezogen ist, z.B. bei E-Krankmeldungen, so musste sie nun auch in der Wirtschaft und Lehre umgesetzt werden – und zwar schnell. Das führte dazu, dass die anfallenden Aufgaben nur noch remote erledigt werden konnten, also im Homeoffice.

Application Management

Hybrides Arbeiten als heutiger Standard

Die 100%-ige Arbeit im Homeoffice ist mittlerweile bei vielen Projekten dem sogenannten hybriden Arbeiten gewichen. Und da kommen die Erinnerungen an die Uni ins Spiel: wir sind oft daheim und arbeiten von dort – mit allen Vorzügen für eine gute Work-Life-Balance. Absprachen finden dann über gängige Chat-Tools wie Teams oder Skype statt. Reisen zum Projektstandort gibt es aber auch wieder – nur halt nicht jede Woche, wie es früher einmal war.

Statt dem Homeoffice-Freitag gibt es nun ganze Homeoffice-Wochen. Dadurch können wir unser Arbeits- und Privatleben viel flexibler als früher gestalten. Die gewonnene Zeit kommt beiden Bereichen zugute. Zudem lassen sich einige Aufgaben konzentrierter daheim bearbeiten als in einem voll besetzten Großraumbüro.

Unersetzlichkeit vor Ort

Gleichzeitig wissen wir auch die „vor Ort“-Arbeit zu schätzen und das auch unabhängig von Projektterminen. Nun ist es nicht mehr Alltag, wöchentlich in der Bahn zu sitzen und zum Kunden zu fahren. So wie Lerngruppen an einem Tisch, so gibt es auch in der Beratung Themen die in der Bearbeitung vor Ort effektiver sind.

Eines dieser Themen ist zum Beispiel die Einarbeitung neuer Kolleg:innen. Die Einarbeitung und Integration ins Team funktionieren vor Ort einfach besser. Die weiteren Themen betreffen nicht nur die Einarbeitung, sondern auch die generellen Zusammenarbeit.

Bei Fragen kann man mal eben die Büronachbar:innen ansprechen und muss nicht erst einen freien Slot in den prall gefüllten Kalendern finden.

Auch den sogenannten Flurfunk sollte man nicht unterschätzen: Gerade beim Kaffee wurde schon projektübergreifend das ein oder andere Problem diskutiert. Ganz nach unserem Leitsatz, wir sind eine bunte Gewürzmischung, bringen verschiedene Kollegen Expertise in unterschiedlichen Bereichen mit. Durch diese Synergieeffekte wurden schon einige komplexe Probleme gelöst.

Und wie heißt es so schön „erst die Arbeit, dann das Vergnügen“. Am Abend kann man zum Beispiel mit dem Projektteam zu einem leckeren Abendessen mit Kaltgetränk aufbrechen oder man verabredet sich für ein Workout im Fitnessstudio. Bei solchen Aktivitäten nach der Arbeit lernen sich Kolleg:innen besser kennen und finden vielleicht sogar gemeinsame Interessen. Dadurch funktioniert auch die Integration in die bestehenden Teams viel leichter und gestaltet sich für alle angenehmer.

Abschließend können wir festhalten, dass sich für Berufseinsteiger in der Beratung weniger ändert, als man denken mag. Natürlich ist nicht alles mit der Uni zu vergleichen. Der Wechsel von der Uni in das Berufsleben wird immer aufregend sein und die Tür für neue Erfahrungen, Fähigkeiten, aber auch Herausforderungen öffnen. Wir wollten Dir hier die aktuelle Sichtweise auf unser hybrides Arbeitsmodell bieten. Wenn du jetzt den Schritt in „unsere“ Welt wagen möchtest, dich für neue Technologien, sowie für ein modernes und flexibles Arbeitsumfeld begeistern kannst, dann werde gerne Teil unserer ADWEKO-Family am ADWEKO Campus.

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christian van de logt!

Christian van de Logt