Paul Pozimski im Interview: Vom Consultant zur Führungskraft

Teamleiter Paul unseres Testing-Teams spricht heute im Interviw mit Valerie, Werkstudentin im HR, über seine Karriere vom Consultant zur Führungskraft. Er erklärt, wie es zu dieser Entwicklung kam und was Paul Absolventen rät, die gerne denselben Weg einschlagen möchten.

Valerie: Schön, dass du Zeit für dieses Interview gefunden hast. Vielen Dank dafür.
Paul: Sehr gerne.
Valerie: Mich interessieren erst einmal ein paar Eckdaten zu deinem bisherigen Weg, der zur jetzigen Position bei ADWEKO als Teamleiter geführt hat.
Paul: Ich habe vor 6 Jahren bei ADWEKO als Consultant angefangen, davor habe ich bei einem großen Konzern gearbeitet. Der Grund für die berufliche Veränderung war, dass ich mich von der Schubladenarbeitsweise „Mache die nächsten zwei Jahre Aufgabe A – C, danach sehen wir weiter“ distanzieren wollte. Vor allem wollte ich, aber statt einer von Vielen, Jemand sein. Jemand, der ein Vorhaben bewegt und aktiv mitgestaltet – und da eignet sich ein Consulting-Unternehmen wie ADWEKO hervorragend. Zumal die Lernkurve bei ADWEKO sehr steil ist; in kurzer Zeit sammelt man sehr viele Erfahrungen durch diverse Projekte und Kunden. Bereits nach 2 Jahren habe ich die ersten Erfahrungen im Bereich Personalführung machen dürfen, indem ich die Abschlussarbeit einer damaligen Werkstudentin betreut habe. Diese Aufgabe, Verantwortung für andere zu übernehmen und anderen etwas beizubringen, hat mir sehr viel Spaß gemacht. Daraus folgte, dass ich weiterhin Werkstudierende und PraktikantInnen betreute und mich die Frage beschäftigte, den weiteren Karriereweg mit Personalführung zu verknüpfen. Parallel dazu verfolgte ich seit längerem die Idee, das Thema Testing bei ADWEKO zu platzieren. Das ist der Bereich in dem ich auch über die meiste Beraterkompetenzen verfüge. Durch den für ADWEKO neuartigen Ansatz und der mir entgegengebrachten Offenheit für das Thema, konnte ich mich der Herausforderung stellen, ein Konzept für die Etablierung des Testings bei ADWEKO auszuarbeiten und umzusetzen. Die Idee hat dank des enormen Entgegenkommens des Managements Früchte getragen, so dass ich heute stolzer Leiter dieses tollen Teams und Themas bin.
Valerie: Wie sieht deine Arbeit bei ADWEKO aus? Bzw. wie sehen deine Aufgaben hier aus?
Paul: Prinzipiell habe ich weiterhin die klassischen Aufgaben eines Beraters, wenn auch etwas zeitlich eingeschränkt. D.h. ich bin als Teammitglied fest in einem Kundenprojekt eingeteilt und täglich vor Ort. Zusätzlich habe ich von ADWEKO Kapazität für interne Themen frei bekommen, wie Fachbereichsaufbau, Personalleitung und Salesthemen. Es macht Sinn, Projekte und interne Themen zeitlich zu trennen. Zum Beispiel ist man Montag bis Donnerstag beim Kunden; freitags kümmert man sich um interne Aufgaben, gerne auch im Homeoffice – je nach Aufwand muss das ja auch nicht jeden Freitag der Fall sein.
Valerie: Was bedeutet es für dich zu „Führen“, bzw. ein Team zu leiten?
Paul: Es bedeutet, die Verantwortung für andere Mitarbeiter zu übernehmen statt nur für seine eigenen Tätigkeiten und Ergebnisse. Die herausfordernde Aufgabe ist es, die richtigen Entscheidungen für das gesamte Team zu treffen. Das kann bedeuten, Erfolge zu erzielen, aber eben auch für Misserfolge gerade zu stehen.
Valerie: Was rätst du jungen Führungskräften von Morgen? Welche Eigenschaften sollten sie mitbringen?
Paul: Es gibt keine vorgegebenen Eigenschaften oder Checklisten, die man erfüllen sollte. Man muss wissen was man möchte und den Mut haben, seine Ideen frei heraus zu sagen und zu verfolgen. Es wird immer einen Weg geben, der einfacher und bequemer ist. Dann muss man sich treu bleiben, für seine Sache kämpfen; auch wenn der Weg holpriger und unbequemer ist. Gerade in unserer Branche, der IT-Unternehmensberatung, ist es wichtig, sich nicht als ausführender Sachbearbeiter zu sehen, sondern als Treiber des Wandels. Eigene Fußabdrücke hinterlassen, neue Ideen entwickeln und den Mut aufbringen, diese auszusprechen; denn aus jeder Idee entsteht etwas. Dazu gehört natürlich eine offene Fehlerkultur auf Seiten des Unternehmens, aber die habe ich in ADWEKO gefunden.
Valerie: Bevor wir das Interview abschließen, noch die letzte Frage: ADWEKO in 3 Worten?
Paul: Fairness, Hilfsbereitschaft und Familie.
Valerie: Vielen Dank für das Interview.
Paul: Ich danke auch.