Im Interview: Sonja Müller übernimmt ungarische Leitung

Zum 01. August 2020 trat unsere Bereichsleiterin für den Bereich Managed Services zusätzlich die Rolle der Geschäftsführung in Ungarn an. Im Interview verrät sie, wo sie bei ADWEKO startete, welche neuen Aufgaben auf sie zukommen und wie sie sich die zukünftige Zusammenarbeit zwischen dem deutschen und ungarischen Standorten vorstellt. Dabei geht sie unter anderem auch auf die aktuell erschwerte Reisesituation ein. 

Das ist Sonja Müller:

Als wertvolles Mitglied unserer ADWEKO Familie stieß Sonja Müller 2015 zu ADWEKO und war zuerst als Key Account Managerin für unsere Kunden, wie beispielsweise die Mercedes-Benz Bank, tätig.

Durch die enge Zusammenarbeit mit den ungarischen Kollegen übernahm sie im Februar 2019 die Standortleitung für unseren Nearshore-Standort in Budapest.

Neben ihrer aktuellen Tätigkeit als Bereichsleiterin für Managed Services trat Sonja Müller nun zum 01. August 2020 ebenfalls die Rolle der Geschäftsführung in Ungarn an.

Für mich gibt es kein "hier" und "dort" - nur ADWEKO an verschiedenen Standorten!

Sonja Müller, Geschäftsleitung Ungarn

Liebe Sonja, erst einmal herzlichen Glückwunsch zur neuen Position. Als Standortleiterin für Ungarn arbeitest du bereits seit eineinhalb Jahren für eine gute Zusammenarbeit und Verständigung zwischen unserem Nearshore Standort Budapest und Deutschland. Was waren deine ersten Eindrücke?

Bei meinem ersten Besuch in Ungarn hat mich die überragende Gastfreundschaft überwältigt – das Gefühl „Zuhause bei Freunden“ zu sein. Als ich dann erlebt habe, welche Kompetenzen in Budapest vorhanden sind, war es mir klar, dass hier der ADWEKO Nearshore richtig aufgehoben ist und großes Entwicklungspotential hat. Jeder, der schon einmal in Budapest war, kann wohl ein bisschen meine Leidenschaft für diese Kultur verstehen.

 

Was hat sich seitdem bis zum aktuellen Zeitpunkt geändert?

Die kulturellen Unterschiede haben am Anfang zu Hemmschwellen geführt und ich konnte durch die enge Zusammenarbeit mit den Kollegen vor Ort viel lernen und meinen eigenen Horizont erweitern. Mir war klar, dass wir hier langfristig nur erfolgreich sein werden, wenn wir den Nearshore-Ansatz anders interpretieren.

Und so folgten wir dem ADWEKO-Motto: „Kultur geht vor“ und haben die ungarischen Kollegen vollständig in die deutsche Organisation integriert. Für mich gibt es kein hier und dort, sondern nur noch ADWEKO an verschiedenen Standorten.

 

Warum ist unser Standort in Budapest so wichtig für ADWEKO?

Budapest hat uns die Möglichkeit eröffnet, ein Modell von „Best-of-Both-Worlds“ zu entwickeln – hochqualifizierte deutschsprachige Kollegen verbunden mit einem erheblichen Kostenvorteil eines Nearshore-Standortes und einem großen Potential zur Weiterentwicklung. Das zusammen ist ein absolutes Alleinstellungsmerkmal, von dem unsere Kunden im deutschsprachigen Raum profitieren.

 

Nun bist du zur ungarischen Geschäftsleitung aufgestiegen. Welche neuen Aufgaben kommen damit auf dich zu?

Da ich zuvor schon die Standortleitung von Budapest inne hatte, unterscheidet es sich nur darin, dass ich nun auch die volle Verantwortung für mein Handeln übernehme.

 

Bedeutet das auch vermehrte Reisetätigkeiten für dich? Inwieweit macht sich in diesem Kontext die aktuelle Corona-Situation bemerkbar?

Aktuell kann ja von „mehr Reisen“ nicht die Rede sein ;). Für mich persönlich ist es generell sehr wichtig im regelmäßigen und direkten Austausch mit den Kollegen zu sein.

Durch die aktuelle COVID-19 Situation wurden zur Sicherheit unserer Kollegen natürlich auch in Budapest  die gleichen Maßnahmen wie überall angeordnet, somit verbringen aktuell alle ADWEKO´s die meiste Zeit im Homeoffice. Unserer Kommunikation über die digitalen Tools ist fester Bestandteil in unserer täglichen Arbeitswelt, es finden viele virtuelle Meetings statt, auch mal zum gemeinsamen Lunch, Kaffee oder auch gerne mal zum Feierabendbier. Wichtig ist: Kamera an! 

Jedoch, auch wenn ich mich in der digitalen Welt der Zusammenarbeit wohl fühle, ersetzt dies mir kein gemeinsamer Abend mit den Kollegen und einem Glas Tokajer!

 

In der nun fast 12-jährigen Firmengeschichte von ADWEKO bist du die erste Frau in der Geschäftsleitung einer unserer Gesellschaften. Wie fühlst du dich damit?

Der Diversity-Ansatz spielt eine große Rolle in der ADWEKO- Family, die ja generell durch eine sehr flache Hierarchie geprägt ist. Somit war das für mich jetzt nicht wirklich ein Thema, über welches ich mir Gedanken gemacht habe. Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass man mir das Vertrauen schenkt die Position einzunehmen und das als Wertschätzung meiner Person und Leistung gesehen.

 

Gibt es bereits langfristige Ziele, die du für Ungarn zukünftig erreichen möchtest?

Ziel ist es in den kommenden Jahren ein neues Büro in Budapest zu suchen. Nicht weil das jetzige nicht gut genug wäre, ganz im Gegenteil. Aber es würde bedeuten, dass wir mehr Platz benötigen würden.

 

Vielen Dank für deine Antworten! Wir wünschen dir viel Erfolg für die Zukunft!