Agil und innovativ mit Pitney Bowes

Vor gut einem Jahr haben wir mit Pitney Bowes eine Partnerschaft geschlossen, um unsere Kunden bei der digitalen Transformation, dem Datenmanagement oder der Kundenkommunikation noch breiter unterstützen zu können. Lesen Sie in unserem Interview mit Marcus Enger, Director Alliances and Channel in Central Europe bei Pitney Bowes, welcher konkrete Mehrwert sich hieraus für Banken und Versicherungen ergibt.

ADWEKO: Herr Enger, können Sie kurz erläutern was Ihr Unternehmen macht?

Enger: Pitney Bowes hilft Unternehmen ihren Kunden ein verbessertes Kundenerlebnis anzubieten. Einerseits indem es die dafür notwendige einheitliche Datengrundlage schafft. Andererseits bietet es neuartige Kommunikationsformen wie interaktive Videos oder Chats an, die diese Daten dann nutzen. So schaffen unsere Kunden es die Kundenzufriedenheit zu steigern und gleichzeitig die Kosten zu senken. Dies ist ein Teil der viel diskutierten Digitalisierung.

 

ADWEKO: Warum haben Sie ADWEKO als Partner ausgewählt?

Enger: ADWEKO besticht durch sehr hohes konzeptionelles Knowhow gepaart mit der Fähigkeit zur praktischen Umsetzung. Die gelebte positive Firmenkultur kann man spüren und schlägt sich in gegenseitigem Respekt und auch dem Respekt gegenüber den Kunden nieder. Der Ausschlag war aber sicher die Innovationsstärke neue Technologien zu prüfen und zu ihren Kunden zu bringen. So setzen wir beispielweise eine Graphdatenbank, die in eines unserer Produkte integriert ist, bei einem Schweizer Versicherer ein, die deren Umsetzungsprojekt stark beschleunigt.

 

ADWEKO: Der Branchenfokus von ADWEKO liegt bei Banken und Versicherungen. Welchen konkreten Mehrwert für die Finanzindustrie ergibt sich hier aus der Zusammenarbeit von Pitney Bowes und ADWEKO?

Enger: Banken und Versicherungen stehen unter starkem Veränderungsdruck. Man muss vor allem schnell sein in seinen Anpassungsprozessen und dann aber auch agil, da der Weg nicht immer klar ist. ADWEKO hat die agile Projektmanagementmethode verinnerlicht und wir liefern die Werkzeuge dazu, die das auch technologisch unterstützen.
So haben wir beispielsweise den Auftrag eines Kunden angenommen, eine erste Iteration eines Master Data Management (MDM) Systems innerhalb von 6 Monaten aufzubauen. Bisher hatte man hierfür ca. 2 Jahre veranschlagt. Das ist einer der konkreten Nutzen.

Dabei hat es einfach Spaß gemacht zu sehen, wie alle Beteiligten an einem Strang gezogen haben.

ADWEKO: Wie trägt die Spectrum-Technologie konkret zu diesem Mehrwert bei?  

Enger: Unsere Spectrumplattform ist eine moderne Datenmanagementumgebung, die auf eine Datenhaltung in Form einer Graphdatenbank aufsetzt. Durch vielfältige Konnektoren, vorgefertigte Module zur Datenqualität und viele grafische Entwicklungswerkzeuge können Projekte schneller umgesetzt und vor allem auch geändert werden. Spectrum bietet damit die technologische Grundlage für die oben angesprochene Agilität.

 

ADWEKO: Was waren aus Ihrer Sicht die Highlights der bisherigen Zusammenarbeit?

Enger: Wir haben gemeinsam den Auftrag eines deutsche Industrieunternehmens angenommen, sein über 20 Jahre gewachsenes Data Warehouse in Bezug auf die Datenbewirtschaftung zu modernisieren. Dies geschieht in einem On-shore / Off-shore Model zu attraktiven Konditionen. Der Kunde hat aber ausdrücklich gewünscht, die Projektdurchführung in deutscher Sprache zu erhalten. Dies konnten wir mit ADWEKO und Pitney Bowes Ressourcen in Indien sehr schnell aufbauen. Dabei hat es einfach Spaß gemacht zu sehen wie alle Beteiligten an einem Strang gezogen haben.

Als zweites Highlight sehe ich das bereits erwähnte MDM-Projekt, in dem für einen Schweizer Versicherer die Grundlage geschaffen wird seine Kunden individueller und relevanter anzusprechen, da alle Daten, die der Versicherer über seine Kunden hat, in einem MDM zusammenlaufen und in den Umsystemen aktuell gehalten werden.

 

ADWEKO: Welche Themen werden aus Ihrer Sicht am Markt in der näheren Zukunft nachgefragt, bei denen wir mit der Zusammenarbeit von Pitney Bowes und ADWEKO genau die passende Lösung liefern können?

Enger: Gerade im Bereich der Banken und Versicherungen werden die Angebote immer ähnlicher. Worin unterscheidet sich ein Girokonto vom anderen? Woran eine Haftpflichtversicherung von einer anderen? Wie schafft man es Kunden, die man aufwändig gewonnen hat, zu halten? Der Kernpunkt wird es sein, dem Kunden Erlebnisse zu bieten die ihn begeistern. Dazu muss man den Kunden aber auch gut kennen, also das was man an verschiedenen Stellen im Unternehmen über ihn weiß zusammenbringen.

Genau hier haben ADWEKO und Pitney Bowes ein neuartiges Angebot entwickelt, ein agiles und inkrementell aufbaubares Master Data Management System für Kundendaten. Bereits nach kurzer Entwicklungszeit können Unternehmen das Wissen über Kunden verwenden und dabei kontinuierlich ausbauen.

Der zweite Trend ist die in der Digitalisierung implizit enthaltene Automatisierung von Kundenprozessen. Auch hierfür benötigt man eine gute Datengrundlage – ADWEKO und Pitney Bowes können diese für ihre Kunden schaffen. Es gibt viel zu tun für ADWEKO und Pitney Bowes!

 

ADWEKO: Herr Enger, Vielen Dank für das Gespräch!

Frank Mörsch
pressestelle(at)adweko.com